Medienmitteilung zur Jahresversammlung

Nicht die Menschen, sondern die Armut bekämpfen

Die Jahresversammlung der SP Chur hat sich neben den ordentlichen Traktanden auch mit verschiedenen aktuellen Themen auseinandergesetzt. Als Roter Faden in der Diskussion zeigte sich, dass dabei stets die Menschen in den Mittelpunkt rückten. Wenn beispielsweise die SKOS-Richtlinien aufgehoben werden sollen, dann wird auf dem Buckel der Ärmsten eine unfaire Sparpolitik betrieben. Fast jede zehnte Arbeitnehmerin, Arbeitnehmer verdient bei Vollzeit weniger als 4000 Franken im Monat, viele dazu müssen gleichzeitig noch Sozialhilfe beziehen. Demgegenüber wurde gerade der Lohn für den UBS Direktor auf 10,7 Millionen Franken erhöht. Das ist nicht fair. Ein Ja zur Mindestlohn-Initiative kann hier ein Schritt zur Verbesserung sein.

Wenn beispielsweise die städtischen Zusatzleistungen zur Ergänzungsleistung gestrichen werden sollen, dann trifft dies die ärmeren älteren Menschen. Diese Zusatzleistungen betragen im Jahr rund 1’300 Franken als Beitrag an Mieten oder Heimkosten und werden nur nach entsprechender Prüfung ausbezahlt. Während dem die Mieten in Chur immer weiter steigen, sollen diese gut 100 Franken Unterstützung gestrichen werden. Dazu sagt die SP Chur nein, denn viel wichtiger ist die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum.

Bei den ordentlichen Traktanden wurde der Vorstand einstimmig in seinem Amt bestätigt. Unter dem Präsidium von Angela Buxhofer führen Doris Caviezel-Hidber, Thomas Hensel, Beat Deplazes, Andri Schlegel, Nikolaus Willi und Mehmet Ekici die SP Sektion durch das neue Geschäftsjahr.

–> Medienmitteilung als PDF-File.

SP Chur

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